Regelplan D III / 3

 

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ergänzende Hinweise:

Die Nummern der neuen Regelpläne DIII stimmen nicht mit den bisherigen Varianten überein. Bei Antrag und Anordnung ist daher genau festzulegen, welche Variante gemeint ist.

Die Ankündigung (in 1200m) führt bei beweglichen Arbeitsstellen zu Problemen, denn die stationären Verkehrszeichen bewegen sich nicht mit der Arbeitsstelle mit.

Ein zweiter Vorwarnanzeiger ist bei beweglichen Arbeitsstellen immer erforderlich, da hiermit die Geschwindigkeitsbeschränkung (100km/h) angeordnet wird.

Die Vorwarnanzeiger können lt. amtlichem Rundschreiben auch altertümlich ausgeführt sein (Blech-VZ bzw. Prismenwender) - zeitgemäß sind jedoch LED-Vorwarnanzeiger.

Die Seitenstreifenmitbenutzung ist in dieser Form verständlich, aber bisweilen nicht von der StVO erfasst. Folglich mangelt es an einer rechtswirksamen Freigabe des Seitenstreifens.

Der Abstand zum Arbeitsfahrzeug / zur Arbeitsstelle (≥50m) bemisst sich eigentlich erst ab Vorderkante Zugfahrzeug (Fahrerhaus) und nicht ab Hinterkante Absperrtafel.

Im Plan fehlt die Aufhebung der Geschwindigkeitsbeschränkung.

Regelpläne berücksichtigen nur die verkehrsrechtliche Sicherung der Arbeitsstelle. Die Arbeitsplatzbreiten und Sicherheitsabstände nach ASR A5.2 sind gesondert zu beachten.